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Irgendwo auf der Welt – Kaja Ohlsen Rezension

Irgendwo auf der Welt

Eine Liebesgeschichte in vier Jahreszeiten

 

 

Autor: Kaja Ohlsen
Verlag: Books on Demand, Auflage 1. (26.2.2018)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B01N5FQ8KH
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 4647 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 210 Seiten
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Kurzbeschreibung:

Adrians Leben verläuft in wohlgeordneten Bahnen, die auf drei Pfeilern ruhen: erstens seiner Arbeit in der Pathologie, zweitens seiner Freizeitaktiviät, dem Malen, und drittens Opa Paul, mit dem er in einem großen, alten Haus wohnt. Alles hat seinen Platz und für gewöhnlich läuft alles nach seinem Willen. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als er Felix begegnet, einem Mann ohne Erinnerungen, aber ausgeprägtem Tatendrang, der Adrian von einem kleinen Abenteuer ins nächste zieht …

 

Die Geschichte: 

Zu Anfang dachte ich, es handelt sich um einen Krimi, habe aber schnell festgestellt das es sich hier hauptsächlich um etwas ganz anderes dreht. Natürlich beinhaltet die Handlung ein wenig Kriminalität und auch die Orte an die uns Kaja Ohlsen entführt, weisen darauf hin. Es handelt sich um eine Liebesgeschichte, einen Gay -Roman, den ich so zuvor noch nie in die Finger bekam. 

 

Die Charaktere:

Adrian und Felix sind die beiden Protagonisten, um die es sich hauptsächlich dreht. Auch Opa Paul spielt eine wichtige Rolle. Der Alte Mann wird durchweg sehr sympathisch und realistisch dargestellt und ich bemerke oft, wie ich abschweife und ihn mir richtig gut Vorstellen kann. Er wirkt Lebensfroh in seinem Alter, sehr verständnisvoll und einfühlsam. Ein richtig liebevoller Charakter der da geschaffen wurde. Adrian hingegen wirkt kühl, abgeklärt und distanziert, zumindest am Anfang. Bis er eines Tages in der Pathologie die Bekanntschaft mit Felix Nacht macht. Felix ist Rettungsassistent, kann seinen Beruf aber nicht mehr ausüben, da er keine Erinnerung mehr hat, hervorgerufen durch einen Schuss. Felix ist voller Tatendrang, durchweg liebevoll und fernab von allem Gewöhnlichen. Er kitzelt aus Adrian dinge heraus, wie es sonst kein anderer geschafft hat. Felix wird auch mit Humor dargestellt und man bekommt direkt den Eindruck das er keinesfalls “verblödet” ist. Insgeheim wünscht sich wohl jeder einen Freund wie Felix.

 

Der Schreibstil: 

Ich mag Kaja´s Schreibstil sehr gerne. Ich bin von Anfang an sofort im Buch gewesen und war erfreut über die Leichtigkeit, mit der ich dieses Buch lesen konnte. Der Schreibstil ist flüssig, locker und genau so, wie ich es mir häufig schon bei anderen Büchern erwünscht hätte.

 

Fazit: 

Ich hatte das große Glück ein Rezensionsexemplar von Kaja Ohlsen, bekommen zu dürfen. Nicht nur habe ich mich sehr gefreut, sondern war gespannt was mich mit diesem Buch erwartet. Und dann habe ich es verschlungen und war von dieser Geschichte und den Charakteren sehr begeistert. Ich hoffe, es gibt noch mehr von Kaja in naher Zukunft, zu lesen. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Für all diejenigen die sich gerne mit Neuautoren auseinandersetzen und deren Bücher lesen, die im Selfpublishing erschienen sind, besorgt euch dieses Buch, auch wenn ihr mit Gay-Romanen sonst nicht sehr viel anfangen könnt. Nichts in diesem Buch wirkt übertrieben und es handelt sich auch nicht um einen Erotik Roman. Lediglich um eine wunderbare Liebesgeschichte, die es wert ist gelesen zu werden.

 

Ein Kommentar

  • Kaja

    Hallo Jenny,

    vielen Dank für deine wunderbare Rezension! Ich freue mich wahnsinnig, dass dir der Roman gefallen hat und du ihn hier besprochen hast. 🙂 Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und wäre dann mal so frech, mich mit meinem nächsten Roman wieder bei dir zu melden. 😉

    Ganz liebe Grüße,
    Kaja

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